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Der Schneidturm steht immer zwangsweise in Schneidposition. Bei Änderung der Zugrichtung wird der Turm durch eine Steuerkette und einen Hebel in die neue Schneidrichtung gedreht.
Der vorlaufende Schneidschuh wird durch eine Zugkette in definierter Schnittposition gehalten und seine Meißeln werden fest in den Stoß gedreht. Der nachlaufende Schneidschuh schwenkt hoch, sodass die nachlaufenden Meißel aus der Kohle heraus geschwenkt werden und läßt die nachfallende Kohle frei passieren.
Der Schneidvorgang beginnt sofort. "Der Hobel beißt"; so gibt es kein verzögertes Einschneiden beim Richtungswechsel, sondern volle Gewinnung.
Gleichzeitig entsteht weniger Feinkohle und der Hobel wird nicht aus dem Schnitt gehoben. Die Reibung wird dadurch gering gehalten.
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